Bei einer seiner Streifzüge durch das Waldviertel besichtigte Arch. Linner diese Trutzburg. Von der Mächtigkeit der Anlage, der Stärke der Mauern und dem Malerischen der Lage beindruckt, tätigte er diese Fotos, die den Eindruck der Wehranlage besser vermitteln als eine schriftliche Beurteilung.
Das Gebäude ist nicht bewohnt, es ist derzeit ein Museum. Die Besitzer leben etwas entfernt in einem Schloß. Die Familiengruft des Geschlechts befindet sich in den Höhlen unter der Burg. In der Burgkapelle kann in die Gruft durch die verglaste Deckenöffnung eingeblickt werden.
Die Anlage gehört zu dem Verteidigungsbauten gegen Böhmen und Mähren, zu dennen auch Litschau, Raabs, Kaja usw. zählen.
Die örtliche Umgebung ist ein natürlicher Verteidigungswall gegen Norden, zu dem auch das tief eingeschnitte Flußbett dienlich ist. Die Brücke über den Grenzfluß wurde im Falle eines Angriffs abgebrochen.
